Die Abfallsammelaktionen im Rahmen von Hannover sauber starten mit einer neuen Gruppe wieder. Die Geocacher, die sich in Stadt und Land via GPS auf Schatzsuche begeben, haben ein großes Interesse daran, ihr Spielfeld sauber zu halten. Darum machte sich eine Gruppe hannoverscher Geocacher vom Georgengarten aus auf die Suche nach wildem Müll. Als Belohnung wurde im Anschluss ein neuer Geocache vorgestellt, der sich im Georgengarten befindet.

Die Sammelgruppe wurde insbesondere an der Leine fündig, dort fand sich eine Menge an Plastiktüten und anderem Unrat. Die größten Fundstücke waren ein rostiger Fahrradrahmen und ein intakter Einkaufswagen. Letzterer kam den fleißigen Sammlern zum Abtransport der Hannover-sauber-Sammelsäcke gerade recht.Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung Hannover freute sich über das Engagement der Gruppe für eine schönere Stadt und bedankte sich mit einem abfallarmen Picknick bei den Sammlern. „Wir freuen uns über die Nutzung unserer Grünflächen zur Freizeitgestaltung durch die Hannoveranerinnen und Hannoveraner“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover. m Rahmen der Stadtsauberkeitskampagne „Hannover sauber!“ bittet er darum, die Reste vom Picknick oder Grillfest in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen oder mit nach Hause zu nehmen.

Was ist Geocaching?

Geocaching ist die moderne Variante der aus Kindertagen bekannten Schnitzeljagd. Das Wort Geocaching setzt sich aus dem griechischen Begriff „geo“ also „Erde“ und dem englischen Wort „Cache“ – „geheimes Lager / Versteck“ zusammen. Diese Verstecke werden mittels GPS-Geräten gesucht. Der Cache gehört zur Schahatzsuche der Abfallwirtschaft Hannover (aha). Das ist unter Geocachern eine beliebte Tour durch die Region, die inzwischen 15 Stationen in Zusammenarbeit mit Hannoccino und nun auch Hannover sauber! aufweist.

Die Schahatzsuche zeichnet sich durch außergewöhnliche Behältnisse aus, die nur mit etwas Gehirnschmalz und Geschick geöffnet werden können. Sie hat bereits die Aufmerksamkeit von Geocache-Größen aus der ganzen Welt auf sich gezogen. Eine Übersicht gibt es auf aha-region.de. Dort ist auch ein Flyer zum Download hinterlegt, in dem Tipps gegeben werden, was zum Öffnen der kniffligen Caches hilftreich sein könnte. Eine Vorschau auf die Tour gibt es in der aha-Youtube-Playlist.

Beim neuen Hannover-sauber-Cache wird Wasser benötigt, dass in einen Trichter gefüllt wird. Durch den Hub des Wassers hebt sich in der umgebauten Restabfalltonne die nachgebaute, verschmutzte Miniaturlandschaft um und eine saubere wird sichtbar. Sozusagen eine Cache mit aha-Effekt.

So funktioniert Geocaching

Beim Geocaching verwenden die Spieler ein GPS-Gerät, in das Koordinaten, die im Internet von den Versteckern eines Geocaches veröffentlicht werden, eingegeben werden. Die Koordinaten definieren einen Schnittpunk von Längen- und Breitengrad. So können andere Mitspieler sich mit einem GPS-Gerät oder Smartphone auf die Suche nach den Caches machen.

Ein Cache besteht üblicherweise aus einem Behälter mit einem Logbuch, in welches sich die erfolgreichen Finder eintragen können. Oft sind noch kleine Tauschobjekte enthalten, die mitgenommen werden können, wenn man etwas Gleichwertiges dafür hinterlässt. Der Behälter wird anschließend wieder genau so versteckt, wie man ihn vorgefunden hat, damit auch andere Sucher die Chance haben, den Geocache zu finden. Königsdisziplin unter Cacher ist es, der erste zu sein, der sich ins Logbuch eines neuen Caches einträgt.

Danke für den Bau des besonders phantasievollen Cache an Geheimpunkt.de.

 

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