Elektro-Kehrmaschine macht die City sauber

Seit Kurzem dreht die „CityCat2020ev“ ihre Runden in Hannovers Innenstadt. Sie ist die erste elektrische und damit abgasfreie Kehrmaschine der Stadtreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha). Heute haben Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirt-schafts- und Umweltdezernentin und Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung Hannover, die Kehrmaschine vorgestellt. „Die elektrische Kehrmaschine ist ein wichtiges Signal für eine zeitgemäße und umweltfreundliche Stadtreinigung. Mit der E-Kehrmaschine wird ein weiterer Schritt zur Umsetzung unserer Elektromobilitätsstrategie gemacht“, freut sich Tegtmeyer-Dette. Die CityCat2020ev ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern auch deutlich leiser als herkömmliche Kehrmaschinen.

„Die Batterie liefert genügend Strom für acht Stunden Einsatz. Auf lange Sicht kann sie durch geringere Wartungs- und Reparaturkosten sogar kostengünstiger als Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor sein“, erläutert Quast, für den die E-Kehrmaschine eine wichtige Maßnahme im Rahmen der „Hannover sauber!“-Kampagne ist.

Die E-Kehrmaschine wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesminis-teriums für Verkehr und digitale Infrastruktur mit insgesamt 128.000 Euro gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

 

Flotte Sprüche sollen für mehr Input sorgen

„Bin dann mal weg“ und „Füttern erwünscht!“ prangt auf den neuen, farbigen Abfallbehältern, die Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover und Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung Hannover, bei einem Pressetermin der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Hintergrund ist eine Umfrage über die Sozialen Medien aus dem Herbst 2019, in dem sich die Mehrheit der Teilnehmer farbige Akzente auf den Mülleimern wünschte, um die Sichtbarkeit der Behälter zur verbessern. Nun startete ein Test mit 50 Standbehältern und 25 Hängekörben in der Innenstadt.

Die „Hannover sauber!“-Community auf Facebook hat in den vergangenen Tagen verschiedene Sprüche für die Hängebehälter vorgeschlagen. Fünf humorvolle Beiträge wurden ausgewählt und werden nun aufgeklebt. „Wir haben uns sehr über die vielen Vorschläge gefreut. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei Allen bedanken, die hier kreativ geworden sind. Auch das zeigt, wie sehr sich die Hannoveraner mit dem Thema Stadtsauberkeit identifizieren“, freut sich Quast. Während der kommenden Monate werden seine Mitarbeiter genau festhalten, ob die farbigen Behälter besser angenommen und dadurch öfter geleert werden müssen als die bekannten Grauen. Am Ende der Testphase möchte die Stadtreinigung zudem eine Befragung der Bürger zur Gestaltung durchführen.

Mehr zum Thema bei aha-region.de.

 

 

Weg mit den Schrotträdern

Eine schöne Aktion zur Stadtsauberkeit führt unser Partner aha (Zweckverband Abfallwirtschaft Hannover) in regelmäßigen Abständen durch – und zwar die Entfernung von Schrotträdern rund um den Bahnhof. Die Rostlauben blockieren vielfach Parkbügel und tragen nicht gerade zu einem schönen Stadtbild bei.

Am Montag, 25. Mai, rückten die Mitarbeiter von aha mit der Flex an. Anschließend wanderten etwa 100 Schrotträder in die Presse. Eine Weitergabe an karitative Organisationen ist leider aus abfallrechtlichen Gründen nicht möglich. Die Räder werden nicht aufs Geratewohl entfernt. Nur sichtlich vollkommen kaputte Drahtesel dürfen sofort entfernt werden. Bei anderen Zweirädern wird ein Aufkleber am Lenker angebracht, der den Fahrradbesitzer auffordert, sein Gefährt innerhalb der nächsten vier Wochen zu entfernen. Passiert dies nicht, werden sie entfernt.

Wie wichtig diese Arbeit ist, zeigen eindrücklich die Zahlen: Im vergangenen Jahr kontrollierten die aha-Beschäftigten 3.885 Räder, davon wurden 1.428 Schrotträder entfernt. Bis Ende April 2020 waren es bereits 3.045 kontrollierte und 584 entfernte Räder. Die Kosten für das Entfernen von Alt-Rädern aus dem öffentlichen Raum trägt die Allgemeinheit, also der Gebührenzahler. Der Erlös aus dem Verkauf des Schrotts steht in keinem auch nur annähernden Verhältnis zu den Kosten, die durch die Beseitigung der Schrotträder entstehen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite von aha.

 

 

Aktionstag gegen Hundehäufchen – Infos mit Spiel und Spaß auf dem Fiedelerplatz

Spielerisch lernt sich’s am besten: Beim Aktionstag gegen Hundehäufchen am Freitag, 28. Februar in Döhren, waren die Erstklässler aus der Grundschule Suthwiesenstraße mit Feuereifer dabei. Beim bekannten Spiel 1, 2, oder 3 galt es für die Kids, Lösungen auf Fragen rund ums Thema Hundehäufchen und deren Beseitigung zu erraten.  Als Belohnung gab es für alle eine Urkunde – nun dürfen sich alle Häufchen-Melder nennen.

Der Aktionstag richtete sich nicht nur an die Kleinen. Die Abfallfahnder von aha, der Leiter der Stadtreinigung, Mathias Quast, sowie Antje Kellner, Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Döhren-Wülfel, und Stadtbezirksmanager Sven Berger gaben Auskunft zur Situation im Stadtbezirk. Außerdem konnten die Anwohner auf einer Karte mit Klebepunkten markieren, wo sie sich Mülleimer oder Hundekotbeutelspender wünschen.

Hintergrund des Aktionstages: Eine Umfrage unter den Hannoveranern hatte ergeben, dass liegengelassener Hundekot das größte Ärgernis der Stadtbewohner ist. Tatsächlich hinterlassen die rund 15.800 Hunde der Stadt täglich etwa 7.500 Kilo Hundekot – also einen ganzen Lastwagen voll.

Eine innovative Lösung stellte Christian Salzmann, Geschäftsführer der Firma Poopick vor. Sein gleichnamiges Produkt ist ein Karton, mit dem das Häufchen umweltfreundlich entsorgt werden können. Ob Karton oder Kotbeutel – für die Entsorgung der Hinterlassenschaften von Wuffi und Bello stehen im gesamten Stadtgebiet übrigens 5000 Mülleimer zur Verfügung – also rein damit!

 

Die Challenge zur Abfallvermeidung: Clean up your life

Abfall vermeiden ist nicht gerade einfach, eher eine echte Herausforderung. Darum haben wir von Hannover sauber eine Challenge für euch. Unter dem Motto „Clean up your life“ könnt ihr schauen, wie weit ihr beim Thema Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung schon seid, oder was ihr noch tun könnt.

Es gibt mehrere Level, die jeweils eine neue Herausforderung bieten – es wird immer schwieriger. Den Spielplan für die Challenge gibt es hier zum Download: Challenge zur Abfallvermeidung

 

Drei Fragen an: Dr. Axel von der Ohe

Dr. Axel von der Ohe ist Kämmerer und Dezernent für Ordnung und Sicherheit. In seinen Bereich fällt auch die Zuständigkeit für das Thema Stadtsauberkeit und er hat das Projekt „Hannover sauber“ maßgeblich vorangebracht. Ehrensache, dass er für „Hannover ist putzmunter“ die Schirmherrschaft übernommen hat – dazu haben wir ihm drei Fragen gestellt.

Was ist der Stellenwert von putzmunter für die Stadt?

Mit der Aktion putzmunter zeigen die Einwohner*innen, und dabei ganz besonders die jüngsten, wie wichtig Ihnen ihr Umfeld und die Stadtsauberkeit sind. Sie engagieren sich dabei ganz unmittelbar vor Ort und zeigen damit ein hohes Maß an Identifikation mit „ihrer“ Stadt. Diese Identifikation und Verantwortungsübernahme sind für eine lebendige und lebenswerte Stadt absolut notwendig. Die Unterstützung und die Schirmherrschaft durch die Stadtverwaltung sind eine besondere Freude.

Wie wichtig ist die Aktion Ihnen persönlich?

Sehr. Putzmunter zeigt, dass eine attraktive und lebenswerte Stadt eine Aufgabe für uns alle ist. Dass das ohne erhobenen Zeigefinger und mit viel Fröhlichkeit und Spaß geschieht, macht putzmunter für Herrn von der Ohe zu einem ganz speziellen Event im Kalender.

Gehen Sie auch selbst sammeln?

Ich werde auf jeden Fall am 21.März beim putzmunter-Fest auf dem Kronsberg dabei sein. Wenn sich dabei die Gelegenheit ergibt, werde ich auch gerne selbst mit anpacken.

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