Neue Broschüre zum abfallarmen und nachhaltigen Grill-Picknick

Saubere Sache auch beim Grillen: Bei einem Aktionstag im Georgengarten hat die Initiative Hannover sauber eine neue Broschüre zum nachhaltigen und abfallarmen Picknick vorgestellt. In der Broschüre findet sich eine Beschreibung, was zum abfallarmen Grillen nötig ist und eine Reihe von leckeren Rezepten für Rost und Beilagen. Ein Favorit des Hannover-sauber-Teams: Der Melonensalat mit Feta und Minze.

Beim Aktionstag im Georgengarten, bei dem eine Gruppe Geocacher fleißig Abfall gesammelt hat, wurde die Broschüre erstmals an die Teilnehmer ausgegeben. Die Teilnehmer wurden mit einem Abfallarmen Picknick belohnt. Der Grill musste aus Corona-Gründen leider kalt bleiben.

„Mit dieser Aktion wollen wir die Feiernden sensibilisieren, auch an die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt zu denken, wenn Abfall gedankenlos liegen gelassen wird“, sagt Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung Hannover. „Wenn schon beim Einkauf auf abfallarme Verpackung geachtet und Geschirr und Besteck von zuhause mitgenommen statt Wegwerfgeschirr verwendet würde, würde viel weniger Abfall anfallen.“ Besonders fürs Picknick im Grünen bietet sich auch der praktische Mehrwegbecher Hannoccino an, der in über 180 Ausgabestellen gegen zwei Euro Pfand zu haben ist.

Der Termin war auch der Startpunkt einer Social-Media-Aktionswoche. Ab dem 24. August wird für das Thema sensibilisiert, es gibt auch eine kleine Verlosung. Schauen Sie doch mal in unseren Social-Kanälen Auf Facebook und Instagram vorbei!

Die Broschüre zum abfallarmen Grill-Picknick finden Sie hier – Achtung Querformat!

Neuer Geocache bei Abfallsammelaktion vorgestellt

Die Abfallsammelaktionen im Rahmen von Hannover sauber starten mit einer neuen Gruppe wieder. Die Geocacher, die sich in Stadt und Land via GPS auf Schatzsuche begeben, haben ein großes Interesse daran, ihr Spielfeld sauber zu halten. Darum machte sich eine Gruppe hannoverscher Geocacher vom Georgengarten aus auf die Suche nach wildem Müll. Als Belohnung wurde im Anschluss ein neuer Geocache vorgestellt, der sich im Georgengarten befindet.

Die Sammelgruppe wurde insbesondere an der Leine fündig, dort fand sich eine Menge an Plastiktüten und anderem Unrat. Die größten Fundstücke waren ein rostiger Fahrradrahmen und ein intakter Einkaufswagen. Letzterer kam den fleißigen Sammlern zum Abtransport der Hannover-sauber-Sammelsäcke gerade recht.Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung Hannover freute sich über das Engagement der Gruppe für eine schönere Stadt und bedankte sich mit einem abfallarmen Picknick bei den Sammlern. „Wir freuen uns über die Nutzung unserer Grünflächen zur Freizeitgestaltung durch die Hannoveranerinnen und Hannoveraner“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover. m Rahmen der Stadtsauberkeitskampagne „Hannover sauber!“ bittet er darum, die Reste vom Picknick oder Grillfest in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen oder mit nach Hause zu nehmen.

Was ist Geocaching?

Geocaching ist die moderne Variante der aus Kindertagen bekannten Schnitzeljagd. Das Wort Geocaching setzt sich aus dem griechischen Begriff „geo“ also „Erde“ und dem englischen Wort „Cache“ – „geheimes Lager / Versteck“ zusammen. Diese Verstecke werden mittels GPS-Geräten gesucht. Der Cache gehört zur Schahatzsuche der Abfallwirtschaft Hannover (aha). Das ist unter Geocachern eine beliebte Tour durch die Region, die inzwischen 15 Stationen in Zusammenarbeit mit Hannoccino und nun auch Hannover sauber! aufweist.

Die Schahatzsuche zeichnet sich durch außergewöhnliche Behältnisse aus, die nur mit etwas Gehirnschmalz und Geschick geöffnet werden können. Sie hat bereits die Aufmerksamkeit von Geocache-Größen aus der ganzen Welt auf sich gezogen. Eine Übersicht gibt es auf aha-region.de. Dort ist auch ein Flyer zum Download hinterlegt, in dem Tipps gegeben werden, was zum Öffnen der kniffligen Caches hilftreich sein könnte. Eine Vorschau auf die Tour gibt es in der aha-Youtube-Playlist.

Beim neuen Hannover-sauber-Cache wird Wasser benötigt, dass in einen Trichter gefüllt wird. Durch den Hub des Wassers hebt sich in der umgebauten Restabfalltonne die nachgebaute, verschmutzte Miniaturlandschaft um und eine saubere wird sichtbar. Sozusagen eine Cache mit aha-Effekt.

So funktioniert Geocaching

Beim Geocaching verwenden die Spieler ein GPS-Gerät, in das Koordinaten, die im Internet von den Versteckern eines Geocaches veröffentlicht werden, eingegeben werden. Die Koordinaten definieren einen Schnittpunk von Längen- und Breitengrad. So können andere Mitspieler sich mit einem GPS-Gerät oder Smartphone auf die Suche nach den Caches machen.

Ein Cache besteht üblicherweise aus einem Behälter mit einem Logbuch, in welches sich die erfolgreichen Finder eintragen können. Oft sind noch kleine Tauschobjekte enthalten, die mitgenommen werden können, wenn man etwas Gleichwertiges dafür hinterlässt. Der Behälter wird anschließend wieder genau so versteckt, wie man ihn vorgefunden hat, damit auch andere Sucher die Chance haben, den Geocache zu finden. Königsdisziplin unter Cacher ist es, der erste zu sein, der sich ins Logbuch eines neuen Caches einträgt.

Danke für den Bau des besonders phantasievollen Cache an Geheimpunkt.de.

 

Elektro-Kehrmaschine macht die City sauber

Seit Kurzem dreht die „CityCat2020ev“ ihre Runden in Hannovers Innenstadt. Sie ist die erste elektrische und damit abgasfreie Kehrmaschine der Stadtreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha). Heute haben Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirt-schafts- und Umweltdezernentin und Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung Hannover, die Kehrmaschine vorgestellt. „Die elektrische Kehrmaschine ist ein wichtiges Signal für eine zeitgemäße und umweltfreundliche Stadtreinigung. Mit der E-Kehrmaschine wird ein weiterer Schritt zur Umsetzung unserer Elektromobilitätsstrategie gemacht“, freut sich Tegtmeyer-Dette. Die CityCat2020ev ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern auch deutlich leiser als herkömmliche Kehrmaschinen.

„Die Batterie liefert genügend Strom für acht Stunden Einsatz. Auf lange Sicht kann sie durch geringere Wartungs- und Reparaturkosten sogar kostengünstiger als Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor sein“, erläutert Quast, für den die E-Kehrmaschine eine wichtige Maßnahme im Rahmen der „Hannover sauber!“-Kampagne ist.

Die E-Kehrmaschine wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesminis-teriums für Verkehr und digitale Infrastruktur mit insgesamt 128.000 Euro gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

 

Flotte Sprüche sollen für mehr Input sorgen

„Bin dann mal weg“ und „Füttern erwünscht!“ prangt auf den neuen, farbigen Abfallbehältern, die Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover und Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung Hannover, bei einem Pressetermin der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Hintergrund ist eine Umfrage über die Sozialen Medien aus dem Herbst 2019, in dem sich die Mehrheit der Teilnehmer farbige Akzente auf den Mülleimern wünschte, um die Sichtbarkeit der Behälter zur verbessern. Nun startete ein Test mit 50 Standbehältern und 25 Hängekörben in der Innenstadt.

Die „Hannover sauber!“-Community auf Facebook hat in den vergangenen Tagen verschiedene Sprüche für die Hängebehälter vorgeschlagen. Fünf humorvolle Beiträge wurden ausgewählt und werden nun aufgeklebt. „Wir haben uns sehr über die vielen Vorschläge gefreut. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei Allen bedanken, die hier kreativ geworden sind. Auch das zeigt, wie sehr sich die Hannoveraner mit dem Thema Stadtsauberkeit identifizieren“, freut sich Quast. Während der kommenden Monate werden seine Mitarbeiter genau festhalten, ob die farbigen Behälter besser angenommen und dadurch öfter geleert werden müssen als die bekannten Grauen. Am Ende der Testphase möchte die Stadtreinigung zudem eine Befragung der Bürger zur Gestaltung durchführen.

Mehr zum Thema bei aha-region.de.

 

 

Weg mit den Schrotträdern

Eine schöne Aktion zur Stadtsauberkeit führt unser Partner aha (Zweckverband Abfallwirtschaft Hannover) in regelmäßigen Abständen durch – und zwar die Entfernung von Schrotträdern rund um den Bahnhof. Die Rostlauben blockieren vielfach Parkbügel und tragen nicht gerade zu einem schönen Stadtbild bei.

Am Montag, 25. Mai, rückten die Mitarbeiter von aha mit der Flex an. Anschließend wanderten etwa 100 Schrotträder in die Presse. Eine Weitergabe an karitative Organisationen ist leider aus abfallrechtlichen Gründen nicht möglich. Die Räder werden nicht aufs Geratewohl entfernt. Nur sichtlich vollkommen kaputte Drahtesel dürfen sofort entfernt werden. Bei anderen Zweirädern wird ein Aufkleber am Lenker angebracht, der den Fahrradbesitzer auffordert, sein Gefährt innerhalb der nächsten vier Wochen zu entfernen. Passiert dies nicht, werden sie entfernt.

Wie wichtig diese Arbeit ist, zeigen eindrücklich die Zahlen: Im vergangenen Jahr kontrollierten die aha-Beschäftigten 3.885 Räder, davon wurden 1.428 Schrotträder entfernt. Bis Ende April 2020 waren es bereits 3.045 kontrollierte und 584 entfernte Räder. Die Kosten für das Entfernen von Alt-Rädern aus dem öffentlichen Raum trägt die Allgemeinheit, also der Gebührenzahler. Der Erlös aus dem Verkauf des Schrotts steht in keinem auch nur annähernden Verhältnis zu den Kosten, die durch die Beseitigung der Schrotträder entstehen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite von aha.

 

 

Aktionstag gegen Hundehäufchen – Infos mit Spiel und Spaß auf dem Fiedelerplatz

Spielerisch lernt sich’s am besten: Beim Aktionstag gegen Hundehäufchen am Freitag, 28. Februar in Döhren, waren die Erstklässler aus der Grundschule Suthwiesenstraße mit Feuereifer dabei. Beim bekannten Spiel 1, 2, oder 3 galt es für die Kids, Lösungen auf Fragen rund ums Thema Hundehäufchen und deren Beseitigung zu erraten.  Als Belohnung gab es für alle eine Urkunde – nun dürfen sich alle Häufchen-Melder nennen.

Der Aktionstag richtete sich nicht nur an die Kleinen. Die Abfallfahnder von aha, der Leiter der Stadtreinigung, Mathias Quast, sowie Antje Kellner, Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Döhren-Wülfel, und Stadtbezirksmanager Sven Berger gaben Auskunft zur Situation im Stadtbezirk. Außerdem konnten die Anwohner auf einer Karte mit Klebepunkten markieren, wo sie sich Mülleimer oder Hundekotbeutelspender wünschen.

Hintergrund des Aktionstages: Eine Umfrage unter den Hannoveranern hatte ergeben, dass liegengelassener Hundekot das größte Ärgernis der Stadtbewohner ist. Tatsächlich hinterlassen die rund 15.800 Hunde der Stadt täglich etwa 7.500 Kilo Hundekot – also einen ganzen Lastwagen voll.

Eine innovative Lösung stellte Christian Salzmann, Geschäftsführer der Firma Poopick vor. Sein gleichnamiges Produkt ist ein Karton, mit dem das Häufchen umweltfreundlich entsorgt werden können. Ob Karton oder Kotbeutel – für die Entsorgung der Hinterlassenschaften von Wuffi und Bello stehen im gesamten Stadtgebiet übrigens 5000 Mülleimer zur Verfügung – also rein damit!

 

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