Flow Garden im Maschteich ist eine neue Attraktion

Schwimmende Gärten würde man in Hannover nicht sofort vermuten. Dennoch gibt es sie – im Maschteich. Bis Oktober werden dort Gemüse, Kräuter und aromatische Pflanzen gezogen – auch ein Erntefest ist geplant. Die offizielle Eröffnung des Projekts ist am 15. Mai.

Verwirklicht wurde das Umweltbildungsprojekt mit vielen Partnern, die mit Sachspenden oder Know-how unterstützt haben.

  • Schulbiologiezentrum Hannover (Bildungsangebote, Pflanzen)
  • Zweckverband Abfallwirtschaft Hannover (Torffreie Pflanzerde)
  • Moin Bambú, Dipl.Ing. Claudia Wonnemann (Bambuskonstruktionen)
  • vegandi, Ing. Helmut Schmidt (Konstruktionsplanung)
  • artlab4, Joy Lohmann (Projektsteuerung)
  • Hannover Gin, Joerma Biernath (Pflanzkonzeption und Umsetzung)
  • Mansana Projects, Benedikt Schlund (MakerCamp)
  • pool.communication, (Kommunikation und Design)
  • Leibniz Uni / Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik (Metallbearbeitung)
  • BAUHAUS Schulenburger Landstr. (Materialspenden)
  • Stadt Hannover, Agenda21 & Nachhaltigkeitsbüro (SDG-Kommunikation)
  • Glockseeschule Hannover, Umwelt-AG (Mitbau der Schwimminseln)
  • Kretschmar Schaumstoffe (PE-Schaumstoff Upcycling als Schwimmkörper)Kultur-des-Wandels Netzwerk (Ausstattung)

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter open-island.org.

Putzmunter-Gewinner freuen sich über ihre Preise

Für die Vierjährige Anna aus Ricklingen war es ein großer Tag: Das kleine Mädchen hat bei der Hannover-Sauber-Aktion „Hannover ist putzmunter“ den ersten Preis gewonnen. Dafür war sie mit ihren Eltern am 30. März in ihrem Stadtteil unterwegs, hat Müll gesammelt und so am Gewinnspiel teilgenommen. Nun darf sie sich zwei Wünsche erfüllen, der Rest kommt aufs Sparbuch. In der Kategorie  Schulen freuen sich Schülerinnen und Schüler aus dem neunten Jahrgang der Wilhelm-Raabe-Schule über die gleiche Summe. Jeweils eine Führung durch das Panorama am Zoo gewannen die Wilhelm-Schade-Schule und die Grundschule Ahlem.
Der 13. große Frühjahrsputz „Hannover ist putzmunter“, ausgerichtet von der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) und der Stadt Hannover war ein voller Erfolg. Am Montag, 6. Mai überreichten der Schirmherr der Aktion, Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover, mit dem Leiter der Stadtreinigung, Mathias Quast, im Panorama am Zoo die Preise aus der Verlosung.aha hatte auch in diesem Jahr alle Einwohnerinnen und Einwohner aufgefordert, am 30. März ihre Stadt noch sauberer zu machen.
Rund 13.000 Menschen nahmen an der Aktion teil und brachten geschätzte 10.000 Säcke zu den aha-Wertstoffhöfen. Zahlreiche Vereine, Initiativen, Firmen und Familien sorgten tatkräftig für ein sauberes Stadtbild. Die Schulklassen mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern räumten wie jedes Jahr bereits in der Woche vor putzmunter rund um ihre Schulen auf. Insbesondere im Roderbruch wurde fleißig wilder Müll gesammelt, denn das Stadtviertel war in diesem Jahr nach Linden und Mühlenberg der dritte Aktionsstadtteil von putzmunter. Auch die langjährigen Kooperationspartner, die hannoverschen Filialen der Drogeriemarktkette „dm“, der Discountmarktkette „NP“ sowie des Biomarkts „denn‘s“ trugen durch das Ausgeben der Sammelsets wieder zum Erfolg von putzmunter bei.

Grüne Inseln für die Stadt

Baumscheiben sind die grünen Farbkleckse, die das Grau der Stadt etwas auflockern.
Traurig nur, dass die kleinen Beete oft mit einem Mülleimer verwechselt werden. Abfall, Hundekot, Pfandflaschen – all das sollte hier nicht achtlos entsorgt werden. Damit die Baumscheiben wieder zu kleinen Paradiesen werden, stellten aha und die Stadt Hannover Ende April die gemeinsame Aktion „Saubere Baumscheiben“ vor. Der Aktionstag ist Teil der Hannover sauber!“-Kampagne. Partner der Aktion in der Südstadt am Stephansplatz waren das Wohnungsbauunternehmen hanova sowie die Wohnungsgenossenschaft Gartenheim.

„Auf Straßen, Wegen und Plätzen wünscht sich jeder Sauberkeit. Bepflanzte und gepflegte Baumscheiben sorgen für ein sauberes Stadtbild. Baumpatenschaften durch die Wohnungswirtschaft sind der Beginn. Über dieses Engagement freuen wir uns sehr“, so Finanz- und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe beim Aktionstag. „Auch direkte Anwohner können Baumpatenschaften übernehmen. Dafür ist der Fachbereich für Umwelt und Stadtgrün künftig der richtige Ansprechpartner.“

Gemeinsam mit „Hannover sauber!“-Partnern aus der Wohnungswirtschaft sorgt aha in Zukunft für die sauberen und bepflanzten Baumscheiben. „Bei hanova konnten wir uns sofort für die Aktion begeistern. Stadtbäume sind ein wichtiger Beitrag für die Luftqualität in der Stadt und wirken klimaausgleichend. Und: Ein sauberes Wohnumfeld wertet unseren Wohnungsbestand auf “, erläuterte Dierk Schneider, Leiter Wärmecontracting von hanova. Auch Dr. Günter Haese, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Gartenheim, sieht Vorteile: „Es entstehen grüne Inseln, die unter einer dauerhaften Patenschaft Pflege erfahren. Unsere Mieter fühlen sich in einem solchen Wohnumfeld wohl.“

Auch an die Hundebesitzer wurde gedacht. „Es ist ein Appell an alle Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu entfernen und für ein besseres Lebensgefühl zu sorgen“, sagte Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung. „Eigentlich sollte es längst bekannt sein: Hundekot gehört nicht auf öffentliche Plätze, Straßen, Wege oder Baumscheiben. Im gesamten Stadtgebiet reinigt die Stadtreinigung 18.000 Baumscheiben.“

Deshalb sollte jeder Hundebesitzer beim Gassi gehen einen Plastikbeutel dabeihaben. Ob vom letzten Einkauf oder aus dem Fachhandel für Tierbedarf – jede Tüte ist richtig.  Rund 5.000 Papierkörbe stehen im Stadtgebiet für die Entsorgung bereit. Und wer es umweltfreundlich mag, für den gibt es eine plastikfreie und damit umweltfreundliche Lösung. „Es handelt sich hierbei um einen Karton, mit dem man die Hinterlassenschaften der verbeinigen Lieblinge aufnehmen kann. Innerhalb weniger Monate bleibt von dem Produkt nichts mehr übrig“, erläuterte PooPick-Chef Christian Salzmann. Unterstützt wurde die Verteilaktion von PooPick durch die Fachhandelskette für Tiernahrung „Fressnapf“ aus der Südstadt.

Mehr Informationen gibt es unter: www.hannover-sauber.de

Ansprechpartner für Baumpatenschaften ist die Landeshauptstadt Hannover im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün

Telefon (0511) 168 46656 oder (0511) 168 43801

E-Mail:   67.32@Hannover-Stadt.de

Saubere Idee: Hundekot-Schachtel aus Pappe

Plastik vermeiden – aber wie? Das fragt sich sicher so mancher Hundehalter mit Gedanken an die Hinterlassenschaften des vierbeinigen Freunds. Eine Firma aus Hannover hat dazu eine Idee – den Poopick. Das ist eine Faltschachtel aus Recyclingpappe, mit der die Stinkbombe aufgenommen und entsorgt werden kann. Geschäftsführer Christian Salzmann erzählt im Interview von der Geschäftsidee und dem daraus resultierenden Produkt.

Wie seid ihr auf die Idee zu eurem Produkt gekommen?

Die Idee war eher eine Beobachtung. Wir saßen gemeinsam nach einer Messe zusammen und beobachteten einen Hundebesitzer, wie dieser relativ umständlich Hundekot mit einer Tüte aufnahm. Da dachten wir uns, das muss doch auch einfacher und vor allem plastikfrei gehen. Nach vielem rumtüfteln kam letztendlich der PooPick heraus.

Wie funktioniert PooPick genau?

Im Gegensatz zur Tüte besteht der PooPick aus Papier, genauer Pappe. Das hat, neben den ökologischen Vorteilen, noch den Vorteil, dass der PooPick eine gewisse Festigkeit aufweist. Aufgrund der innovativen Schaufeltechnik können Hundebesitzer den Hundekot nicht nur ohne Plastik, sondern auch ohne diesen berühren zu müssen aufheben und sicher verschließen.

Was unternehmt ihr in Sachen Nachhaltigkeit?

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit, eine Sache ganzheitlich zu betrachten. Konkret bedeutet dies, dass wir für den PooPick 70% Recycling-Papier verwenden, die 30% Frischepapier (für sicheren Halt bei Durchfall) kommen aus den Resten der Möbelindustrie. Für den PooPick muss kein frischer Baum gefällt werden. Der Anteil des verwendeten Klebers ist aus Kartoffelstärke, somit ist der PooPick sogar vegan.

Nach der Produktion wird der PooPick in eine naheliegende soziale Einrichtung gebracht, wo er von Menschen mit Behinderung nicht nur per Hand zusammengefaltet, sondern auch von dort versendet wird.

Und, unser Dienstleister versendet den PooPick klimaneutral.

Was unterscheidet denn den PooPick von der herkömmlichen Plastiktüte?

Wohingegen die normale Plastiktüte aus einem Gemisch von Erdöl und Chemie besteht, d.h. Plastik, ist unser PooPick komplett plastikfrei.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Gegensatz zu Plastik würde unser PooPick nicht 400 Jahre benötigen, um biologisch abzubauen, sondern nur wenige Wochen.

Da Hundekot jedoch im regulären Müll entsorgt (verbrannt) werden muss, ist auch der Vorteil des PooPicks, dass bei ihm reine Biomasse verbrennt, d.h. er verbrennt klimaneutral! Bei der Verbrennung der Plastiktüte wird hingegen ein hoher Anteil Erdöl verbrannt, was viel CO2 ausstößt und klimaschädlich ist.

Aber gibt es nicht bereits kompostierbare Tüten?

Ja, doch diese haben leider oftmals nur einen relativ geringen Anteil an organischem Material, meistens Mais, der Rest ist sehr oft noch Erdöl basiert. Und somit ist die Verbrennung wieder nicht gut für das Klima.

Wo bekommt man PooPick eigentlich?

Man kannst den PooPick bei uns online bestellen (www.poopick.de), jedoch auch mittlerweile schon in ein paar Geschäften kaufen, auch in Hannover. Unser Ziel ist es, den PooPick in vielen Geschäften in Deutschland lokal verfügbar zu machen.

Wir werden übrigens ab April die ersten Außenspender aufstellen, d.h. der PooPick wird dann noch mehr Hundebesitzern zugänglich sein. Hier haben wir übrigens bereits einen ersten Partner gefunden, welcher uns durch den Aufdruck unterstützt. D.h. der PooPick ist somit auch für Firmen als nachhaltiges Werbemittel interessant. Und uns hilft dies, den PooPick noch flächendeckender anbieten zu können, so dass noch mehr Plastiktüten im Alltag reduziert werden.

 

Sauberer HAJ Marathon dank aha!

Bei traumhaftem Wetter fand am vergangenenen Wochenende vom 5. bis 7. April 2019 der 29. HAJ-Marathon statt. Nahezu 27.000 Läuferinnen und Läufer wurden von mehr als einer Viertelmillionen Zuschauerinnen und Zuschauern bestaunt und bejubelt. Die vom „Hannover sauber!“-Partner eichels: Event organisierte Sportveranstaltung wird von Jahr zu Jahr beliebter. Bereits zum dritten Mal trug die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) mit einem Wertstoffhof zur Nachhaltigkeit des großen Sportevents bei. Direkt auf dem Veranstaltungsgelände neben dem Rathaus konnte Müll umweltgerecht getrennt werden. An der dreitägigen Großveranstaltung sind schätzuungsweise wieder über 15 Tonnen Abfälle und Wertstoffe zusammenkommen. Auch die aha-Stadtreinigung war fleißig im Einsatz: 30 Straßenreinigerinnen und -Reiniger haben mit vier Kehrmaschinen und weiteren Fahrzeugen dafür gesorgt, dass Hannover während und nach dem Großereignis schnell wieder sauber wird. „Hannover sauber!“ unterstützte außerdem die neuen Finisher-Bags. Die nachhaltigen Jutebeutel bekamen die Teilnehmenden beim Zieleinlauf überreicht.

 

 

Teilnahmerekord bei „Hannover ist putzmunter“

Die erste große Veranstaltung von Hannover in diesem Jahr ist geschafft: Die stadtweite Müllsammelaktion „Hannover ist putzmunter“ produzierte in diesem Jahr einen Teilnahmerekord. Rund 13.000 kleine und große Hannoveraner haben mitgesammelt und haben etwa 10.000 der pinkfarbenen Putzmunter-Säcke auf den Wertstoffhöfen abgegeben (2018: 8.000 Engagierte und rund 4.000 Säcke).
Der neue Schirmherr von putzmunter, Finanz- und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe ist mehr als begeistert: „Es ist wirklich toll, dass sich so viele Menschen begeistern können und unsere „Hannover sauber!“-Kampagne ihre Wirkung zeigt. Rund 13.000 Freiwillige haben sich für ein sauberes Stadtbild ehrenamtlich engagiert. Damit beweisen die Hannoveraner ein großes Umweltbewusstsein und starken Gemeinschaftssinn. Das macht mich sehr stolz.“

aha hatte auch in diesem Jahr alle Einwohnerinnen und Einwohner aufgefordert, ihre Stadt noch sauberer zu machen. Zahlreiche Vereine, Initiativen, Firmen und Familien waren heute tatkräftig für ein sauberes Stadtbild im Einsatz. Die Schulklassen mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern räumten wie jedes Jahr bereits in der Woche vor putzmunter rund um ihre Schulen auf. Insbesondere im Roderbruch wurde fleißig wilder Müll eingesammelt, denn das Stadtviertel ist in diesem Jahr nach Linden, Sahlkamp und Mühlenberg der vierte Aktionsstadtteil von putzmunter. Zum Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer organisierte aha von 11 bis 14 Uhr ein Abschlussfest auf dem Roderbruchmarkt. „Hier und jetzt – auf dem Roderbruchmarkt – wird deutlich, was in einem interkulturellen Stadtviertel wie dem Roderbruch gemeinsam für mehr Lebensqualität getan werden kann“, so von der Ohe.

Auch aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, dass so viele Menschen den Sammeltag hier beim großen Abschlussfest ausklingen lassen“. Mathias Quast, Leiter Stadtreinigung bei aha, ergänzt: „Das Fest ist für die Sammlerinnen und Sammler zu einer attraktiven Anlaufstelle geworden. Ob eine Parcoursfahrt auf dem Pedelec, Basteln mit Recycling-Material oder die vielfältige Speisen- und Getränkeauswahl: Das vielfältige Angebot wird angenommen. Das freut mich sehr.“ Musikalisch begleitete und moderierte das Fest wieder Radio Hannover.

putzmunter fand 2019 erstmalig unter dem Dach von „Hannover sauber!“ statt – der neuen Initiative zur Stadtsauberkeit der Landeshauptstadt und aha. „Ich bedanke mich recht herzlich bei allen „Hannover-sauber!“-Partnern, die putzmunter aktiv unterstützt haben“, so von der Ohe. Unter den „putzmunteren“ Partnern sind die Wohnungsbauunternehmen Gundlach und hanova, welche jeweils auf dem Roderbruchmarkt mit einem Stand präsent waren. Die TSV Hannover Burgdorf („Die Recken“) stellen 10 x 2 Eintrittskarten für das Recken-Spiel am Sonntag (31.3.). Die Karten wurden auf dem Abschlussfest verlost. Das Panorama am Zoo stellt den vierten und fünften Preis für die teilnehmenden Schulklassen und lädt zwei Schulklassen zu einer Führung im Panorama ein.Zudem organsierte die Sport- und Eventagentur Eichels Event im Vorfeld eine große Plogging-Aktion. Zahlreiche Menschen sammelten dabei auf einer Strecke von 50 Kilometern in der Innenstadt während des Joggens wilden Müll ein.

X