Sauberkeitsrallye holt Silber beim Großen Stern des Sports

Ein schöner Erfolg für Hannover sauber und seine Partner. Beim Großen Stern des Sports fand die Ausbildung von Kids zu Sauberkeitsbotschaftern guten Anklang und gewann in der Niedersachsenausscheidung den Preis in Silber.

Das Pilotprojekt „Multiplikatorenausbildung – Botschafter für eine saubere Stadt“ ist in Kooperation mit der Stadtreinigungskampagne Hannover sauber!, dem Verein Sport als Chance, der Per Mertesacker Stiftung und dem Stadtteilzentrum Weiße Rose entwickelt worden.

Ziel der Aktion ist es, die teilnehmenden Kinder mit einem spielerischen Ansatz zu Multiplikatoren für eine saubere Stadt zu schulen. Während einer Rallye durch den eigenen Stadtteil, lösen die Teilnehmenden gemeinsam Aufgaben an mehreren Stationen rund um die Themen Stadtsauberkeit, Naturschutz und Mülltrennung. Dabei kommen die Kinder auch mit Passanten ins Gespräch. Auf den Wegen zwischen den Stationen wird Müll aufgesammelt.
Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und fördert ein freundliches Miteinander im Viertel.

Die Aktion, mit der sich die Partner um den Preis beworben haben, fand im Oktober bereits das zweite Mal statt, dieses Mal rund um den Sportplatz des Polizei-Sportvereins im Heideviertel (https://www.hannover-sauber.de/sauberkeits-rallye). Am Ende wurden die Kinder mit einer Urkunde als Sauberkeitsbotschafter für ihr Engagement ausgezeichnet.

Das Gute an diesem Konzept: Es ist beliebig übertragbar und kann auch über Hannover hinaus durchgeführt werden. Die Bereitstellung von Müllsäcken und die Abholung des gesammelten Mülls findet nur nach bestätigter Anmeldung auf öffentlichen Plätzen innerhalb der Landeshauptstadt Hannover statt.
Weitere Infos, Anmeldung und Müllsäcke gibt es hier.

Lupenreines Limmern

Sie sind ein echter Blickfang: Auf der Limmerstraße und dem Küchengarten in Hannover Linden stehen seit dem 9. April bunt gestaltete Abfallbehälter. Lokale Künstlerinnen und Künstlern haben die Tonnen bemalt. Die Aktion ist Teil des Konzeptes gegen Lärm und Dreck auf Lindens Partyplätzen.

Bei einer Aktion auf der Limmerstraße sensibilisierten die Initiatoren (Stadtreinigung,  und Landeshauptstadt Hannover) am 9. April gemeinsam mit dem Kooperationspartner Kollektiv Siebzehn vor allem junge Menschen für Sauberkeit auf öffentlichen Plätzen und Straßen. An den Aktionsständen am Samstagabend erwartete die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm aus Information und Unterhaltung. So konnten Interessierte ein Foto vor einer Kehrmaschine machen und sich als Botschafter der „Hannover sauber-Community“ anschließen.

Der Erste Stadtrat und Finanz- und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe: „Die Verwaltung hat mit Kooperationspartnern seit dem vergangenen Herbst ein Handlungskonzept mit vielfältigen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation erarbeitet, das auf breite Zustimmung gestoßen ist und jetzt in die Umsetzungsphase geht. Das Konzept schafft einen Ausgleich zwischen den Interessen der Nutzerinnen und Nutzer des Straßenraumes und den Anwohnerinnen und Anwohnern und soll die Lebensqualität für alle Beteiligten erhöhen.“

Mathias Quast freut sich über den neuen Partner im Netzwerk von „Hannover sauber!“: „Mit dem „Kollektiv siebzehn“ können wir zukünftig viel bewegen, denn das Reinigungsaufkommen für die aha-Stadtreinigung ist in Linden nach wie vor sehr hoch und wird mit Beginn des Frühjahrs vermutlich weiter ansteigen. Die neu gestalteten Abfallbehälter sollen jetzt für stärkere Aufmerksamkeit sorgen und zu mehr Sauberkeit in Linden beitragen.“

Mit kunstvoll gestalteten Motiven und klaren Botschaften setzen die neuen Standbehälter ein Zeichen gegen Littering. Es sind zunächst acht Behälter aufgestellt worden. Sie sind auf der gesamten Limmerstraße sowie auf dem Küchengartenplatz zu finden. Aufgesprühte, orangefarbene Fußspuren weisen auf die neuen Behälter hin. Zudem gibt es in dem Bereich auch fünf eigene Behälter für Pizza-Kartons.

Wer gleich vor Ort aktiv werden und sauber machen möchte, findet im Bezirk außerdem fünf Streugutkisten mit Sauberkeitsutensilien wie einem Kehrblech und Müllsäcken vor. Die Kisten werden ebenfalls von lokalen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet und befinden sich künftig direkt auf der Limmerstraße sowie auf dem Küchengartenplatz und dem Pfarrlandplatz.

Sicherheit – Ordnung – Sauberkeit: In einer lebenswerten Stadt

Ein buntes Programm am Opernplatz und ‚Hannover sauber!‘ mittendrin: aha beteiligte sich am 3. und 4. September im Rahmen des Kulturdreiecks in Hannovers Innenstadt am Innenstadtdialog. Das Kulturdreieck rund um die Oper soll Perspektiven für die Nutzung innerstädtischer Räume entwickeln. Mit einem eigenen Format präsentieren sich Polizei, Kommunaler Ordnungsdienst und die Stadtreinigung.  Hier startete aha auch seine neue Sauberkeitskampagne „Ist das Kunst oder kann das weg?“ und kam mit vielen Hannoveranerinnen und Hannoveranern ins Gespräch. Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog zur Zukunft der Innenstadt fortzusetzen.

Die Stadtreinigung von aha informierte am schon von weitem zu sehenden orangen Stand über „Hannover sauber!“-Aktionen zu Sauberkeit und Müllvermeidung. Hier gab es auch alle Infos zur neuen Kampagne: Unter dem Motto „Ist das Kunst oder kann das weg“? werden die Themen Müll, Kunst und Kultur zusammengebracht. An der Kampagne beteiligen sich auch zahlreiche Partner aus dem Netzwerk von „Hannover sauber!“. Mit dem Hashtag #kannweg soll auf andere, frische, augenzwinkernde Art und Weise für die Themen Littering und wilder Müll sensibilisiert werden.

Auch die Abfallfahndung sowie die City-Handreiniger mit E-Bikes standen für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. An einer Meinungs-Pinnwand haben Passantinnen und Passanten saubere und weniger saubere Orte markiert und den Abfallfahndern konkrete Hinweise auf Verschmutzungen gegeben.

 

 

„Puls der Stadt“ – Hannover sauber! ist dabei

Motivation, Engagement, Verantwortung – die Veranstaltungsagentur eichels: Event, u. a. verantwortlich für den HAJ Hannover Marathon, hat mit dem „Puls der Stadt“ ein Projekt ins Leben gerufen, das Zeichen für Bewegung, Kommunikation, Emotionen und ein gesellschaftliches Miteinander setzt. „Der ‚Puls der Stadt‘ ist ein Impuls für barrierefreie Kommunikation, ein Rhythmus, der einen gemeinsamen Beat gibt, aber auch Raum für Interpretation und Improvisation lässt“, erklärte Initiatorin Stefanie Eichel bei der Präsentation in der Orangerie Herrenhausen – passenderweise gemeinsam mit dem Ensemble der aktuellen Wintervarieté-Erfolgsproduktion „Impulse“.

„Vormachen, Nachmachen, Mitmachen – das ist unser Ansatz für eine gemeinsame Bewegung“, so Eichel. „Unser Jubiläum am 26. April 2020 mit den integrierten Deutschen Marathon-Meisterschaften sehen wir als Chance, mit dem „Puls der Stadt“ neue und nachhaltige Impulse zu setzen, die weit über den Marathon als einer der „Leuchttürme“ unserer Stadt hinausgehen können. Wir werden dazu noch einige Überraschungen an den Start bringen und möchten auch in Kooperation mit bestehenden und weiteren Partnern, Organisationen und Initiativen nach gemeinsamer Aktivierung suchen.“

Hannover sauber! unterstützt die Initiative als Partner.

Schülerkongress zur Nachhaltigkeit

Ein Wandel hin zu zukunftsfähigen Denken und Handeln ist die große Herausforderung, der sich Politik, Unternehmen und Konsumenten und Konsumentinnen jetzt und in Zukunft stellen müssen. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) spielt dabei eine wichtige Rolle, um Zielsetzungen der nachhaltigen Entwicklung, die SDGs (Sustainable Developmen Goals), zu erreichen.

Welchen Beitrag leistet aha zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele? Und wie lässt sich Nachhaltigkeit in Schulen einbinden? Am Freitag (15.11.2019) konnten 150 SchülerInnen auf dem Schülerkongress im KroKuS von den Experten und Expertinnen von aha einen Einblick gewinnen und eigene Projektideen zur Umsetzung in ihren Schulen aktiv entwickeln. Der Verein Politik zum Anfassen e. V. veranstaltete gemeinsam mit dem IGS-Qualitätsnetzwerk das Projekt. Ermöglicht wurde das Projekt auch durch die Initiative “Hannover Sauber!”.

Als Experten und Expertinnen von aha waren Falko Schmidt, Burkhard Heberlein, Helene Herich, Stefan Altmeyer, Birgit Wischhöfer und Karina Meyer dabei und gaben den SchülerInnen einen Einblick in die Praxis und unterstützen bei der Entwicklung eigener Ideen. Neben einer verbesserten Mülltrennung und der Forderung nach mehr Gleichberechtigung innerhalb der Schulen hat sich eine Gruppe auch mit dem Thema Abwasser und sauberen Schultoiletten beschäftigt.

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